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Signa verschleppte Insolvenz über ein Jahr

Wien. Die insolvente Immobilienholding Signa des in Untersuchungshaft sitzenden Investors René Benko machte im Jahr vor der Pleite einen operativen Verlust von rund 650 Millionen Euro. Das teilte Insolvenzverwalter Christof Stapf am Freitag in seinem fünften Bericht an die Gläubiger mit. Die materielle Insolvenz trat einem Gutachten der Wirtschaftsprüfer von Deloitte zufolge bereits spätestens im November 2022 ein. Jedoch wurde die Insolvenz erst Ende November 2023 angemeldet. Die Prüfung weiterer Haftungs- und Anfechtungsansprüche laufe weiter, hieß es. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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