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EU-Geldwäschebehörde: Aufsicht ungeklärt

Frankfurt am Main. Die neue EU-Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche (AMLA) hat noch nicht festgelegt, welche 40 Finanzinstitute sie ab 2028 direkt beaufsichtigen wird. »Meine ehrliche Antwort darauf ist, dass wir es noch nicht wissen«, sagte die Chefin der in Frankfurt am Main angesiedelten Behörde, Bruna Szego, am Dienstag. Die Antwort hänge von drei Elementen ab: dem Risikomodell zur Steuerung der Auswahl, der genauen Ausgestaltung der Aufsicht in Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden sowie dem Aufbau einer zentralen Datenbank. Die Ausarbeitung könne noch bis 2026 dauern. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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