Zum Inhalt der Seite

Frankreich: UBS zahlt Millionenstrafe

Zürich. Die Schweizer Großbank UBS beendet ein jahrelanges Steuerhinterziehungsverfahren in Frankreich mit der Zahlung von mehr als 800 Millionen Euro. »Im Rahmen der Einigung erklärte sich die UBS bereit, eine Geldstrafe von 730 Millionen Euro und 105 Millionen Euro zivilrechtlichen Schadenersatz an den französischen Staat zu zahlen«, so das Institut am Mittwoch. Die Behörden hatten der UBS vorgeworfen, französische Kunden dazu gebracht zu haben, unversteuerte Gelder auf ihren Konten zu verstecken. Die UBS hat nach eigenen Angaben für die Zahlungen vollständig mit Rücklagen vorgesorgt. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!