-
15.09.2025
- → Inland
Autoindustrie rauscht ab und kritisiert EU
Brüssel/Berlin. Nach dem Autogipfel in Brüssel mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag geht die Debatte über das geplante Verbrenner-Aus weiter. Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) kritisierte die EU-Kommission. Diese handle zu unentschlossen und zu wenig strategisch, sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller laut Mitteilung. Unterdessen hat der Chef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, in Welt am Sonntag angekündigt, dass das für 2035 beschlossene Aus zurückgenommen wird. Die Ergebnisse der Konzerne sind derweil im Absturz begriffen. Im zweiten Quartal hat sich der Gewinnrückgang »sogar beschleunigt«, teilte das Beratungsunternehmen EY am Sonntag mit. Die 19 größten Autokonzerne der Welt verzeichneten einen Gewinneinbruch um 55 Prozent. Nur chinesische Hersteller entwickelten sich besser. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!