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Lage bei Pressefreiheit drastisch schlecht

Stockholm. Weltweit wurde das Recht auf Pressefreiheit einer Studie zufolge in den letzten fünf Jahren deutlich schlechter geachtet als zuvor: Die Lage sei so schlecht wie seit 50 Jahren nicht mehr, erklärte am Donnerstag das IDEA-Institut in Stockholm, das sich weltweit für Demokratie einsetzt. In Afghanistan, Burkina Faso und Myanmar wurde die erheblichste Verschlechterung verzeichnet. Südkorea liegt an vierter Stelle der Länder mit der negativsten Entwicklung: Grund sei u. a. eine Zunahme von Verleumdungsklagen gegen Journalisten, die von der Regierung angestrengt werden. Sorgen bereite auch die starke sogenannte Konsolidierung der Medienbranche und das »Verschwinden der Lokalmedien in vielen Ländern«. Die Entwicklung in den USA unter Trump sei zudem »ziemlich beunruhigend«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2025, Seite 14, Medien

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