10.01.2005
Kolonialisierung und Gewalt ohne Grenzen
In ihrem neuen Buch zeigt Maria Mies: Kapitalismus benötigt Krieg nach innen und außen
Von Ulla Jelpke
Nach dem Ende des sogenannten kalten Krieges brach keineswegs ein goldenes Zeitalter des Friedens, der Freiheit und sozialen Gerechtigkeit aus. Ganz im Gegenteil: Die kapitalistischen Staaten der westlichen Welt brechen eine kriegerische Aggression nach der anderen vom Zaun. Anhand der militärischen Interventionen in Jugoslawien, Afghanistan und im Irak zeigt Maria Mies in ihrem Buch »Krieg ohne Grenzen« die Ursachen hierfür auf. Sie liegen darin, daß der globale fr...
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