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97 Angehörige der Bundeswehr entlassen

Berlin. Wegen faschistischer Umtriebe hat die Bundeswehr im vergangenen Jahr 97 Soldatinnen und Soldaten aus der Truppe geworfen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Zada Salihović hervor, wie der WDR am Dienstag berichtete. 2023 seien es 62 gewesen. Das Verteidigungsministerium liste 280 »rechtsextremistische Verdachtsfälle« auf; dies seien 30 Prozent mehr als in 2023. Rund 50 Soldaten wurden demnach verdächtigt, den Hitlergruß gezeigt zu haben. Bestätigt worden seien deutlich weniger Fälle. Der WDR spricht von »mehr als 17«. Mehr als 20 der Beschuldigten seien weiter als Ausbilder eingesetzt worden. »Im Hinblick auf die Gefahr durch militärisch ausgebildete Rechtsextremisten sind größere Anstrengungen nötig«, sagte Salihović dem Sender. Die Bundeswehr zählt rund 180.000 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrdienstleistende und 80.000 Zivilangestellte. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2025, Seite 15, Antifaschismus

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