-
21.08.20251 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
BRD-Außenhandel stark von Meerengen abhängig
München. Der BRD-Außenhandel hängt einer neuen Studie des kapitalnahen Ifo-Instituts zufolge zum erheblichen Teil von Meerengen im Nahen Osten und in Asien ab. Annähernd ein Zehntel der deutschen Importe und Exporte passierte im Jahr 2023 das Rote Meer, wie die Münchner Forscher am Mittwoch mitteilten. Das entsprechende Importvolumen lag bei 136 Milliarden Euro. »Auf dem Seeweg über das Rote Meer kommen verschiedene kritische Rohstoffe oder wichtige Vorprodukte für die Industrie nach Deutschland«, so die Koautorin Lisandra Flach. Die Passage sei daher von besonderer Bedeutung. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 21. Aug. 2025 um 18:38 UhrWissenschaft braucht Zeit, jedenfalls behauptet Harald Lesch das. Empirisch beweisen es die Ifo-Forscher: Der Suezkanal wurde 1869 eröffnet und die merken das heute schon.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
