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Stahlindustrie produziert auf Sparflamme

Düsseldorf. Die Stahlindustrie in Deutschland hat wegen der schwachen Nachfrage auch im Juli weniger produziert. Die Erzeugung sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,7 Prozent auf rund 2,7 Millionen Tonnen geschrumpft, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Mittwoch mitteilte. In den ersten sieben Monaten des Jahres seien mit rund 19,8 Millionen Tonnen Rohstahl 12,1 Prozent weniger erzeugt worden als im bereits schwachen Vorjahreszeitraum. Die Branche mit Konzernen wie Thyssen-Krupp, Salzgitter und Arcelor-Mittal kämpft mit einer schwachen Nachfrage wichtiger Kunden, etwa aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Zudem machen ihnen die hohen Energiekosten und die Konkurrenz durch »Billiganbieter« aus Fernost zu schaffen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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