-
21.08.2025
- → Kapital & Arbeit
Stahlindustrie produziert auf Sparflamme
Düsseldorf. Die Stahlindustrie in Deutschland hat wegen der schwachen Nachfrage auch im Juli weniger produziert. Die Erzeugung sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,7 Prozent auf rund 2,7 Millionen Tonnen geschrumpft, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Mittwoch mitteilte. In den ersten sieben Monaten des Jahres seien mit rund 19,8 Millionen Tonnen Rohstahl 12,1 Prozent weniger erzeugt worden als im bereits schwachen Vorjahreszeitraum. Die Branche mit Konzernen wie Thyssen-Krupp, Salzgitter und Arcelor-Mittal kämpft mit einer schwachen Nachfrage wichtiger Kunden, etwa aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Zudem machen ihnen die hohen Energiekosten und die Konkurrenz durch »Billiganbieter« aus Fernost zu schaffen. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
