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20.08.2025
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Die Sieger in Cincy
Cincinnati. Der Tennisweltranglistenerste Jannik Sinner hat im Endspiel des ATP Masters 1000 in Cincinnati gegen seinen Dauerrivalen Carlos Alcaraz nach nur 23 Minuten aufgegeben. Beim Stand von 0:5 im ersten Satz rief Sinner bei heißen Temperaturen in Ohio den Physiotherapeuten. Er fühle sich »einfach zu schlecht«, sagte er. Auf dem Platz hatte er sich zuvor teils haarsträubende Fehler geleistet und kraftlos gewirkt. Sinners Verfassung gibt vor seiner Titelverteidigung bei den US Open ab Sonntag in New York Rätsel auf. Doch der Südtiroler wischte alle Zweifel an seiner Teilnahme am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres beiseite: »Ich werde bereit sein, mich anzustrengen. Jetzt ein paar Tage Erholung, und dann geht es wieder an die Arbeit«, sagte Sinner demonstrativ zuversichtlich.
Im Finale von Cincinnati nahm Alcaraz fünf Wochen nach dem verlorenen Wimbledonfinale erfolgreich Revanche. Für den Spanier war es der 22. Titel auf der Profitour. Im 14. Spiel gegen Sinner feierte er seinen neunten Erfolg. In der Weltrangliste rückt Alcaraz immer näher an seinen Dauerrivalen heran, zumal er in New York nach seinem Zweitrundenaus im Vorjahr kaum Punkte verteidigen muss.
Das WTA 1000 in Cincinnati gewann erstmalig die aktuelle Wimbledonsiegerin Iga Świątek. Die Polin siegte im Finale am Montag 7:5, 6:4 gegen die Weltranglistenachte Jasmine Paolini aus Italien. Nach einem 0:3-Rückstand im ersten Satz dominierte Świątek das Match bis zum Ende und bejubelte den insgesamt 24. Turniersieg ihrer Karriere. Vor drei Jahren holte Świątek auch den Einzeltitel bei den US Open. (dpa/jW)
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