Zum Inhalt der Seite
Tennis

Die Sieger in Cincy

Cincinnati. Der Tennisweltranglistenerste Jannik Sinner hat im Endspiel des ATP Masters 1000 in Cincinnati gegen seinen Dauerrivalen Carlos Alcaraz nach nur 23 Minuten aufgegeben. Beim Stand von 0:5 im ersten Satz rief Sinner bei heißen Temperaturen in Ohio den Physiotherapeuten. Er fühle sich »einfach zu schlecht«, sagte er. Auf dem Platz hatte er sich zuvor teils haarsträubende Fehler geleistet und kraftlos gewirkt. Sinners Verfassung gibt vor seiner Titelverteidigung bei den US Open ab Sonntag in New York Rätsel auf. Doch der Südtiroler wischte alle Zweifel an seiner Teilnahme am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres beiseite: »Ich werde bereit sein, mich anzustrengen. Jetzt ein paar Tage Erholung, und dann geht es wieder an die Arbeit«, sagte Sinner demonstrativ zuversichtlich.

Im Finale von Cincinnati nahm Alcaraz fünf Wochen nach dem verlorenen Wimbledonfinale erfolgreich Revanche. Für den Spanier war es der 22. Titel auf der Profitour. Im 14. Spiel gegen Sinner feierte er seinen neunten Erfolg. In der Weltrangliste rückt Alcaraz immer näher an seinen Dauerrivalen heran, zumal er in New York nach seinem Zweitrundenaus im Vorjahr kaum Punkte verteidigen muss.

Anzeige

Das WTA 1000 in Cincinnati gewann erstmalig die aktuelle Wimbledonsiegerin Iga Świątek. Die Polin siegte im Finale am Montag 7:5, 6:4 gegen die Weltranglistenachte Jasmine Paolini aus Italien. Nach einem 0:3-Rückstand im ersten Satz dominierte Świątek das Match bis zum Ende und bejubelte den insgesamt 24. Turniersieg ihrer Karriere. Vor drei Jahren holte Świątek auch den Einzeltitel bei den US Open. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2025, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!