Zum Inhalt der Seite
12.08.2025
Literatur

Die Epoche als Künstlerleben

Nazismus und die Ambivalenz der Moderne. Über Thomas Manns Roman »Doktor Faustus«.

Von Hanns-Werner Heister
Irrationalistische künstlerische und ideologische Strömungen seit dem Wilhelminischen Reich kritisiert Thomas Mann in seinem Roman »Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde«. Seine aufgefächerte Kritik gilt dem politisch reaktionären Ästhetizismus des Typs Stefan George und der vordergründig unpolitischen Avantgarde des Typs Schönberg, die, obwohl technisch avanciert, irrationalistische Hintergründe hat; eher am Rand dem Typ ita...

Artikel-Länge: 21786 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90