Zum Inhalt der Seite

Telsa: Millionenstrafe nach Unfall mit Autopilot

New York. US-Autobauer Tesla soll nach einem tödlichen Unfall mehr als 242 Millionen US-Dollar (rund 210 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. Ein Gericht im US-Bundesstaat Florida erklärte das Unternehmen mitschuldig an einem Unfall, bei dem ein in Autopilot-Funktion fahrender Tesla in einen Geländewagen gefahren war, sagte der Opferanwalt am Freitag (Ortszeit) zu AFP. Dabei wurde eine 22jährige getötet, ihr Freund verletzt. Der Tesla hatte das Fahrzeug der Klage zufolge ungebremst gerammt, weil der Autopilot den Wagen nicht erkannt hatte. Tesla macht den Fahrer verantwortlich und kündigte Berufung an. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!