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Gewinneinbruch bei BMW, Belastung bei Ford

München/Detroit. Auch beim Autobauer BMW ist der Gewinn eingebrochen. Im zweiten Quartal ging der Nettogewinn um rund 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 1,84 Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sank um rund acht Prozent auf knapp 34 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr betrug der Gewinn demnach rund vier Milliarden Euro, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent. Als Gründe nannte BMW die Zollaufwendungen in den USA, die »deutlich gestiegen« seien, sowie das schwache China-Geschäft.

Ähnliches beim Autohersteller Ford, der laut Angaben vom Mittwoch wegen der US-Zölle mit einer Belastung von drei Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr rechnet und seine Prognose kürzt. Für das Gesamtjahr geht Ford nun von einem Betriebsgewinn zwischen 6,5 und 7,5 Milliarden US-Dollar aus, statt von den im Februar angenommenen sieben bis 8,5 Milliarden US-Dollar. Im November hatte das Unternehmen angekündigt, knapp 3.000 Stellen am Standort Köln zu streichen. (AFP/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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