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Fußballrealität

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Barcelona. Die Kontroverse in Spanien um die Teilnahme von kleinwüchsigen Unterhaltern an der Geburtstagsparty von Fußballstar Lamine Yamal spitzt sich zu. Einer der vom Profi des FC Barcelona engagierten Künstler wies die Kritik eines Verbandes für Menschen mit Kleinwuchs (ADEE) energisch zurück. »Niemand hat uns (auf der Party) respektlos behandelt, man soll uns einfach in Ruhe arbeiten lassen«, sagte er im Interview des Radiosenders RAC 1: »Wir sind ganz normale Leute, die auf völlig legale Weise das tun, was wir wollen.«

ADEE-Präsidentin Carolina Puente hatte die Kontroverse mit der Kritik entfacht, es sei »inakzeptabel, dass im 21. Jahrhundert Menschen mit Kleinwuchs noch immer als Unterhaltung auf privaten Feiern eingesetzt werden«. Das spanische Gesetz verbietet die Herabwürdigung von Menschen mit Kleinwuchs und anderen körperlichen Besonderheiten oder Behinderungen. Unabhängig davon plant die linke Zentralregierung in Madrid, das Gesetz am Dienstag mit Geldstrafen von bis zu einer Million Euro zu verschärfen. Die Party fand am Samstag abend im katalanischen Olivella statt. Yamal veröffentlichte auf Instagram Aufnahmen von der Feier, darauf ist unter anderem der kleinwüchsige dominikanische Rapper Chimbala an der Seite des Gastgebers zu sehen. (dpa/sid/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2025, Seite 16, Sport

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