Zum Inhalt der Seite

Tödliche Überfälle von Miliz im Sudan

Khartum. Im Sudan haben die Schnellen Eingreiftruppen (RSF) bei einem Angriff auf ein Dorf im Bundesstaat Nordkordofan 48 Zivilisten getötet. Das teilte die Organisation Emergency Lawyers am Montag abend mit, die Greueltaten in dem Konflikt dokumentiert. Das angegriffene Dorf liegt den Aktivisten zufolge etwa 90 Kilometer nördlich von Bara, einer Stadt, die derzeit unter der Kontrolle der RSF steht und in der es kürzlich zu heftigen Zusammenstößen zwischen den RSF und der Armee gekommen war. Insgesamt habe es in den vergangenen Tagen bei Überfällen der RSF auf Dörfer 300 Todesopfer gegeben. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2025, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!