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Beijing sanktioniert EU-Medizinprodukte

Beijing. China reagiert auf neue EU-Strafen und belegt Medizinprodukte aus dem Staatenbündnis mit Gegensanktionen. Man sehe sich gezwungen, »gleichwertige Gegenmaßnahmen« zu ergreifen, um die »legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen« zu schützen und einen fairen Wettbewerb zu wahren, zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua einen Sprecher des Handelsministeriums. Zuvor hatte die EU-Kommission am 20. Juni entschieden, chinesische Anbieter von öffentlichen Ausschreibungen für Medizinprodukte im Wert von über fünf Millionen Euro auszuschließen. Betroffen sind medizinische Produkte sämtlicher Art, wie Apparate und Geräte zum Beatmen, Röntgen oder Sterilisieren, aber auch Rollstühle und Verbandsmaterialien wie Pflaster. Seit Sonntag werden nun in China auch EU-Firmen bei Ausschreibungen für Medizingeräte im Wert von über 45 Millionen Yuan (etwa 5,3 Millionen Euro) ausgeschlossen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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