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Klimaklage aus Peru gegen RWE abgewiesen

Hamm. Das Oberlandesgericht (OLG) in Hamm hat im Verfahren um mögliche Klimaschäden in Peru die grundsätzliche Verantwortung großer Energiekonzerne festgestellt – die konkrete Klage eines peruanischen Bauern gegen den RWE-Konzern am Mittwoch aber abgelehnt. Klimaschutzaktivisten halten die Entscheidung für einen »Meilenstein«, weil sie anderen Klimaklagen den Weg bereiten könnte. Der Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya hatte von RWE gefordert, sich an Kosten für Schutzmaßnahmen gegen eine mögliche Überflutung seines Hauses zu beteiligen. RWE als einer der größten Treibhausgasemittenten sei mitverantwortlich, argumentierte Lliuya. Das OLG folgte dieser Argumentation in den meisten Punkten und wies Einwände von RWE dagegen zurück. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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