Budapest-Komplex: Zaid A. freigelassen
Berlin. Der mutmaßlich an Angriffen auf Neonazis in Budapest im Jahr 2023 beteiligte Zaid A. befindet sich nicht mehr in Auslieferungshaft. Wie die Taz unter Berufung auf das Berliner Kammergericht am Sonnabend online berichtete, begründeten die Richter die Haftverschonung mit der lang andauernden Überprüfung, ob eine Auslieferung an die ungarische Justiz rechtlich zulässig ist. A., der sich am 20. Januar nach rund zwei Jahren im Untergrund den deutschen Behörden stellte, konnte demnach am Freitag die JVA Köln verlassen. Er darf zu seiner Familie in Nürnberg zurückkehren, muss sich aber mehrmals pro Woche bei der Polizei melden. Seine Verteidiger warnen weiterhin vor einer Überstellung nach Ungarn angesichts drohender Menschenrechtsverletzungen. (jW)
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