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Iran will zwischen Indien und Pakistan vermitteln
Teheran/Islamabad. Angesichts militärischer Spannungen zwischen den Atommächten Indien und Pakistan hat sich die iranische Regierung als Vermittler ins Spiel gebracht. Außenminister Abbas Araghtschi traf am Montag zu Gesprächen mit Pakistans Präsident Asif Ali Zardari und Premierminister Shehbaz Sharif zusammen, berichtete dpa gleichentags. »Wir fordern Deeskalation und Zurückhaltung von allen Seiten«, sagte Araghtschi nach seiner Ankunft in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Laut iranischen Medienberichten will Araghtschi am Donnerstag auch nach Neu-Delhi reisen, um dort direkte Gespräche zu führen. Teheran begründet sein Angebot zur Vermittlung mit seinen ausgewogenen Beziehungen zu beiden Staaten. Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan hatten sich nach einem Anschlag im indisch verwalteten Teil Kaschmirs am 22. April deutlich verschärft. (dpa/jW)
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