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Tag der genitalen Selbstbestimmung

Köln. Am 7. Mai wird erneut der »Weltweite Tag der genitalen Selbstbestimmung« (WWDOGA) gefeiert. Der Tag steht symbolisch für die Selbstbestimmungsrechte aller Kinder unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition, heißt es in einer Pressemitteilung des internationalen Bündnisses vom Mittwoch. Das Datum geht zurück auf das sogenannte Kölner Beschneidungsurteil, das 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen hatte und »eine medizinisch nichtindizierte Vorhautentfernung (›Beschneidung‹) eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete«. Bei der Kundgebung an diesem Sonnabend in Köln werden Vertreter aus der Schweiz, Frankreich, Australien, den USA und Großbritannien erwartet. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Selbstbestimmung und Gleichstellung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2025, Seite 15, Feminismus

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