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Weniger Kitas in armen Stadtvierteln

Berlin. In armen Stadtvierteln gibt es weniger Kitaplätze als in wohlhabenden Quartieren. Das ermittelte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach fehlten trotz des »enormen« Ausbaus seit 2013 zuletzt etwa 300.000 Kitaplätze. Dabei sind die 20 Prozent der Stadtviertel mit der niedrigsten Quote an Grundsicherungsbeziehenden um rund 16 Prozent besser mit Kitas versorgt als der jeweilige Stadtdurchschnitt. Die 20 Prozent mit den meisten Leistungsbeziehern weisen rund fünf Prozent weniger Kitas auf. Mitunter bestehe eine dreifach oder vierfach so gute Versorgung eines wohlhabenden im Vergleich zu einem prekären Stadtteil. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2025, Seite 2, Inland

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