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Mittelmeer: UNICEF beklagt Todesopfer

Rom. In den vergangenen zehn Jahren sind nach UN-Angaben auf Migrationsrouten über das Mittelmeer mindestens 3.500 Kinder ums Leben gekommen oder verschollen – was statistisch einem Kind pro Tag entspricht. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF warnte aber am Dienstag davor, dass die tatsächliche Zahl »wahrscheinlich viel höher« liege. Seit 2014 wurden von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) fast 22.000 Menschen im Mittelmeer als gestorben oder vermisst registriert. Laut UNICEF ist jeder sechste Mensch auf dieser Route minderjährig, viele von ihnen reisten allein. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2025, Seite 7, Ausland

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