03.12.2004
Scharons Kalkül
Neue Karten im Nahost-Poker
Von Werner Pirker
Scharons erzreaktionäre Regierungskoalition ist zerbrochen. Nachdem der Premier den Ultraorthodoxen Zugeständnisse gemacht hatte, ließ ihn die laizistische »Russen«-Partei Schinui in Stich. Doch war dieses Regierungsbündnis ohnehin nicht mehr zu retten. Der Konflikt, der zu seiner Auflösung führte, hat sich eher zufällig ergeben. Die wirkliche Ursache der israelischen Regierungskrise liegt in der Opposition gegen Scharons Plans zum Rückzug aus dem Gazastreifen. Dies...
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