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Brandanschlag: Polizist als Zeuge befragt

Wuppertal. Im Prozess um den Brandanschlag in Solingen im März 2024 steht die Möglichkeit eines rassistischen Tatmotivs des Angeklagten im Fokus. Vor dem Landgericht Wuppertal war am Dienstag ein Polizist als Zeuge geladen, weil einschlägige Hinweise aus einer Hausdurchsuchung beim Angeklagten nicht zur Akte gegeben und erst kürzlich in den Prozess einbezogen wurden. Laut dem Solinger Tageblatt sagte der Beamte aus, dass zwar Fotos von Nazibüchern gemacht wurden, die Einschätzung eines möglichen politischen Bezugs aber beim Staatsschutz gelegen hätte. Für ihn sei die Sache mit der Übermittlung der Fotos abgehakt gewesen. Ein Bericht der Durchsuchung sei nicht angefertigt worden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2025, Seite 4, Inland

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