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Radioaktive Flüssigkeit aus AKW ausgetreten

Helsinki. Aus dem Kernreaktor Olkiluoto 3 (OL 3) an der südwestlichen Küste Finnlands sind etwa 100 Kubikmeter radioaktive Kühlflüssigkeit ausgetreten. »Der Vorfall stellt keine Bedrohung für das Personal, die Umwelt oder die nukleare Sicherheit dar«, erklärte der Betreiber des Reaktors, TVO, am Montag. Grund für den Unfall am größten Atomreaktor Europas war demnach »menschliches Versagen«. Der Austritt sei beim Befüllen des Reaktorbeckens passiert, nachdem eine Lukentür des Beckens versehentlich nicht korrekt geschlossen worden sei, erklärte TVO weiter. Der Reaktor OL 3 wurde vom französisch geführten Konsortium Areva-Siemens errichtet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2025, Seite 2, Ausland

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