Zum Inhalt der Seite

Spanien: Kabinett will Arbeitszeit verkürzen

Madrid. Die spanische Regierung hat eine Reduzierung der regulären Wochenarbeitszeit von 40 auf 37,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich beschlossen. Das Kabinett in Madrid verabschiedete am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf auf Basis einer Vereinbarung mit den beiden größten Gewerkschaften UGT und CCOO. Unternehmerverbände hatten die Verhandlungen darüber bereits verlassen. Die reguläre Wochenarbeitszeit würde bei Verabschiedung jener im öffentlichen Dienst und in Großunternehmen angeglichen. Sie betrifft beinahe zwölf Millionen Beschäftigte, hauptsächlich im Handel, in der Gastronomie und in der Landwirtschaft. Die linkssozialdemokratische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez hat im Parlament keine Mehrheit und ist auf die Stimmen von baskischen und katalanischen Nationalisten angewiesen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2025, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!