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12.11.2004

»Das ist keine seriöse Untersuchung«

Bosnisch-serbische Regierung stimmt unter erheblichem Druck westlicher Version des sogenannten Srebrenica-Massakers zu

Von Jürgen Elsässer, Belgrad
Die bosnisch-serbische Regierung hat sich in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung erstmals die bisher von den NATO-Staaten verbreitete Version der Ereignisse in Srebrebnica vom Juli 1995 zu eigen gemacht. Demnach habe die bosnisch-serbische Armee damals nach der Einnahme der UN-Schutzzone beinahe 8000 moslemische Zivilisten und gefangengenommene Soldaten exekutiert. In einem ersten Bericht der Regierung in Banja Luka, der im Herbst 2002 veröffentli...

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