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Russland bereit zu Nord-Stream-Klage

Moskau. Russland ist nach eigenen Angaben bereit, die Sabotage der Nord-Stream-Pipe­lines vor Gericht zu bringen. Man habe »vorgerichtliche Ansprüche« gegen Deutschland, Dänemark, Schweden und die Schweiz eingereicht, sagte eine Sprecherin des russischen Außenministeriums am Sonnabend. Diese basierten auf internationalen Abkommen zur Bekämpfung des Terrorismus. »Wird die Angelegenheit in dieser Phase nicht gelöst, beabsichtigt Russland, die Sache vor Gericht zu bringen und sich an den Internationalen Gerichtshof zu wenden.« Der Westen werde »nicht damit durchkommen, den Fall unter den Teppich zu kehren«. Drei der vier Nord-Stream-Pipelines, durch die russisches Erdgas nach Deutschland geliefert wurde, waren im September 2022 durch einen Sabotageakt zerstört worden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2024, Seite 7, Ausland

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