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Bundesanwalt ermittelt gegen Rico K.

Karlsruhe. Gegen den beim großen Gefangenenaustausch vor drei Wochen von Belarus nach Deutschland geholten Rico K. läuft bei der Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren. Dieser war dort unter anderem wegen Söldnertums, Terrorismus und der mutmaßlichen Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag zu Tode verurteilt und später von Präsident Alexander Lukaschenko begnadigt worden. Der Welt am Sonntag bestätigte der 30jährige, im Auftrag des ukrainischen Geheimdiensts SBU einen Rucksack in einem Wald in Belarus plaziert zu haben. Er habe aber nicht gewusst, was darin sei und habe keine Explosion herbeigeführt. Er sei unschuldig. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich nicht zu den Angaben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.08.2024, Seite 4, Inland

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