Zum Inhalt der Seite

Warnstreik beim Bayrischen Rundfunk

München. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten beim Bayrischen Rundfunk (BR) zu einem 48stündigen Streik aufgerufen. Der Ausstand startete am frühen Mittwoch morgen und sollte laut Ankündigung bis zu diesem Freitag um 3:59 Uhr andauern. Wie Verdi am Dienstag mitteilte, gilt der Aufruf für alle Betriebsteile des BR inklusive des Berliner Hauptstadtstudios. Dem Münchner Merkur zufolge lief auf allen Radiokanälen des Senders am Mittwoch morgen ausschließlich Musik aus dem Programm von Bayern 1. Der BR teilte gleichentags mit, alle Regionalnachrichten »und auch die Mittagsendungen aus den sechs Regionalstudios« würden entfallen. Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und Rundfunkleitung startet am Montag. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2024, Seite 14, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!