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Frankreich: Ermittlungen wegen Libyen-Affäre

Paris. In der Affäre um angebliche Wahlkampfgelder aus Libyen für Frankreichs Expräsidenten Nicolas Sarkozy hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen dessen Ehefrau Carla Bruni eingeleitet. Die Sängerin und frühere Première Dame sei zudem unter Justizaufsicht gestellt worden, berichteten französische Medien übereinstimmend. Wie die Finanzstaatsanwaltschaft zuvor mitgeteilt hatte, geht es bei den Ermittlungen gegen sie um eine mögliche Zeugenbeeinflussung. Die Affäre dreht sich um Hinweise, wonach für Sarkozys Präsidentschaftswahlkampf 2007 illegal Geld von Staatschef ­Muammar Al-Ghaddafi gekommen sein soll. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2024, Seite 7, Ausland

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