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Aus: Ausgabe vom 17.06.2024, Seite 14 / Feuilleton
Events

Veranstaltungen

»Vermieter fordern hohe Nachzahlungen. Was tun?« Vortrag mit Diskussion. Es sind zum Teil astronomische Summen, die Wohnungskonzerne von ihren Mietern als Nachzahlung fordern. In Göttingen zum Beispiel gibt es organisierte Gegenwehr durch eine Prüfgemeinschaft. Sie legte im Namen der Mieter Widerspruch ein. Kann man diesem Beispiel in Osnabrück folgen? Dort kann Osnabrücks größter Vermieter, Vonovia, viele der geforderten Nebenkosten nicht belegen. Mittwoch, 19.6., 19 Uhr. Ort: Lagerhalle, Raum 205, Rolandsmauer 26, Osnabrück. Veranstalter: DKP Osnabrück

»Globale Kriege, Sozialraub, Repression – ein neuer Faschismus?« Konferenz. Donnerstag, 20.6., 12 Uhr. Es referieren Ekkehard Lieberam, Jürgen Lloyd, Susann Witt-Stahl, Arnold Schölzel und andere. Ort: FMP 1, Seminarraum 1, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin. Veranstalter: Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden (OKV)

»100. Jahrestages der Gründung des Roten Frontkämpferbundes«. Gedenkveranstaltung. Im Herbst 1923 ging in Deutschland die revolutionäre Nachkriegskrise mit der Niederlage der Arbeiterklasse zu Ende. Die Bourgeoisie konsolidierte ihre Macht und ging gegen die revolutionären Kräfte der Arbeiterklasse vor. Die Notwendigkeit, die Organisationen der Arbeiter, ihre Aktivisten und ihre Führer zu schützen, führte zur Gründung des RFB. Sonnabend, 22.6., 10 Uhr. Ort: Jugendherberge, Schloßstr. 28, Torgau. Veranstalter: Revolutionärer Freundschaftsbund

Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren. Denn nicht allen lernen die junge Welt kennen, da durch die Beobachtung die Werbung eingeschränkt wird.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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