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Offizier wegen Spionage verurteilt

Düsseldorf. Ein Offizier der Bundeswehr ist am Montag in Düsseldorf wegen Spionage für Russland zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 54jährigen wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit schuldig und entsprach damit der Strafforderung der Bundesanwaltschaft. Der Soldat im Dienstgrad eines Hauptmanns hatte am Oberlandesgericht ein Geständnis abgelegt. Laut Bundesanwaltschaft hatte er sich »fast penetrant angedient«, um den russischen Streitkräften einen Vorteil zu verschaffen. Dabei habe er militärisch sensible Informationen verraten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2024, Seite 4, Inland

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