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Zukunftstarifvertrag bei Alstom gekündigt

Görlitz. Die IG Metall hat aus Protest gegen die ungewisse Zukunft des Produktionsstandorts Görlitz den eigentlich bis 2026 laufenden Zukunftstarifvertrag mit dem Zugbauer Alstom vorzeitig gekündigt. Laut Gewerkschaft betraf der Tarifvertrag die Konzernstandorte Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Siegen und Kassel. Alstom habe Investitionen zugesagt, sich jedoch nicht daran gehalten, woraufhin die IG Metall sich »gezwungen« gesehen habe, den Tarifvertrag zu kündigen, hieß es am Montag. Alstom teilte mit, an den im Tarifvertrag gemachten Zusagen festzuhalten und die Kündigung juristisch prüfen zu lassen.

Der Konzern gab ebenfalls am Montag die Bedingungen seiner geplanten Kapitalerhöhung um eine Milliarde Euro bekannt: Alstom will eine neue Aktie für fünf bestehende Aktien zu je 13 Euro ausgeben. Der Kurs der Anteile stieg am Montag an der Pariser Börse um knapp vier Prozent. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2024, Seite 1, Inland

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