-
21.05.2024
- → Inland
GEW fordert mehr Mittel für Politikunterricht
Berlin. Die Gewerkschaft GEW fordert mehr Mittel für Politikunterricht an Schulen. Die Vorsitzende Maike Finnern nannte gegenüber Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten (Montag), es sei ein »Warnsignal«, dass bei der EU-Wahl »nationalistische, rechtspopulistische und rechtsextremistische Parteien verstärkt Zulauf erhalten« dürften. Bei Politik-, Sozialkunde- und Geschichtsunterricht werde zu schnell gekürzt und zu oft von fachfremden Lehrkräften unterrichtet. »Demokratiebildung« müsse stärker fächerübergreifend unterrichtet werden, so Finnern. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!