10.05.2024
Kunst
Leicht und frei
Experimentelles Formen: Die Berlinische Galerie zeigt Hans Uhlmann als prägenden Künstler der westdeutschen Nachkriegsmoderne
Von Sabine Lueken
»Kinder, wartet doch ab, wird ja noch ausgepackt, ist ja noch nicht enthüllt«, zitiert der »Abendschau«-Reporter die »Berliner Schnauze«. »Nirosta-Dirigent«, »Schaschliknadel«: Die vor der neuerbauten Deutschen Oper in Westberlin im Oktober 1961 aufgestellte Plastik erregte die Gemüter. Die Spottnamen verbauen die unvoreingenommene Sicht, ärgerte sich der Künstler. Allegorisch zu arbeiten, »eine Muse der Tonkunst mit einer Harfe in der Hand … das ist ja für unser Ja...
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