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Berlins Bürgermeister gegen Enteignung

Berlin. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich erstmalig gegen die Enteignung großer Wohnungsunternehmen ausgesprochen. »Mit mir als Regierendem Bürgermeister wird es Enteignungen von Wohnungsunternehmen in dieser Stadt nicht geben«, sagte er am Dienstag abend auf einer Veranstaltung in Berlin, wie der Tagesspiegel berichtete. Die Initiative »Deutsche Wohnen & Co enteignen« kritisierte die Äußerung am Mittwoch. In einem Statement erklärte ein Sprecher, die Aussagen seien »nichts mehr als Verächtlichkeit gegenüber dem eindeutigen Votum der Berliner«. In einem Volksentscheid hatten sich 2021 mehr als 57 Prozent der Berliner für eine Enteignung ausgesprochen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2024, Seite 2, Inland

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