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Ärmste Staaten immer weiter abgehängt

Washington. Die Kluft zwischen reichen und armen Ländern hat sich vergrößert: Trotz eines großen Rohstoffpotentials und einer jungen Bevölkerung wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in mehr als der Hälfte der 75 ärmsten Länder 2023/2024 langsamer als in den reichen Ländern, wie die Weltbank in Washington am Montag mitteilte. Damit verstärke sich die globale Ungleichheit, es gebe auch keine Angleichung mehr. In einem Drittel der ärmeren Länder sei das BIP pro Kopf derzeit niedriger als vor Corona. In einigen Staaten sei die Lage kritisch, dort liege die Armutsrate achtmal höher als im weltweiten Durchschnitt. In ihnen lebten die Menschen von weniger als zwei Euro am Tag. Sie befänden sich vor allem in Afrika südlich der Sahara, in Lateinamerika und Asien. Beispiele seien Afghanistan, Haiti oder die Demokratische Republik Kongo. (AFP/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2024, Seite 1, Ausland

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