Zum Inhalt der Seite

Klagen gegen LNG-Exportbegrenzung

Houston. Texas hat mit 15 weiteren republikanisch regierten US-Bundesstaaten gegen die von Präsident Joseph Biden angekündigte Exportbeschränkung von Flüssigerdgas (LNG) geklagt. Diese sei ein »illegaler Angriff (…) auf den US-Energiesektor«, erklärte die Generalstaatsanwältin des Staates Louisiana, Elizabeth Murrill, zur am Donnerstag (Ortszeit) eingereichten Klage. Die Gasförderung und somit auch die US-Wirtschaft würden dadurch beeinträchtigt. Im Januar hatte Biden erklärt, der Bau weiterer Terminals solle vorerst nicht genehmigt werden. Die BRD bezieht einen Großteil ihrer LNG-Importe aus den USA. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!