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Dresden: 37 neue Stolpersteine verlegt

Dresden. In Dresden wurden am Freitag 37 neue Stolpersteine im Stadtgebiet verlegt, wie MDR am Freitag berichtete. Laut Stadtverwaltung soll damit der Opfer des deutschen Faschismus gedacht werden. Vor dem Volkshaus in Laubegast wurden zwölf Gedenksteine in den Boden eingelassen. Diese erinnern demnach an die zwölfköpfige Sinti-Familie Blum, die zunächst mit Berufsverbot belegt und später deportiert worden war. Der Künstler Gunter Demnig, der die Stolpersteine erfand und 1992 den ersten Stein in Köln verlegt hatte, brachte die Steine selbst in den Boden ein. In Deutschland und 30 weiteren Ländern erinnern inzwischen mehr als 100.000 Stolpersteine an von den Nazis verfolgte Menschen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2024, Seite 15, Antifaschismus

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