-
12.03.2024
- → Natur & Wissenschaft
Studie: Klimakatastrophe kommt auf Europa zu
Brüssel. Europa muss sich auf katastrophale Klimarisiken vorbereiten. Das teilte die EU-Umweltagentur am Montag mit. Zu den Gefahren zählten Überschwemmungen und tödliche Hitzewellen. Der sich verschärfende Klimawandel werde in diesem Jahrhundert jeden Teil der Wirtschaft und Gesellschaft treffen, heißt es in der ersten Studie der Behörde zu Klimarisiken in Europa. Demnach ist Europa der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Der Umweltagentur zufolge wird das Ausmaß der Schäden auch davon abhängen, ob die politischen Entscheidungsträger jetzt handelten. Die EU-Behörde skizziert in ihrem Ausblick mehrere Szenarien. Unter pessimistischen Annahmen werden bis zum Ende des Jahrhunderts Hunderttausende Menschen den Hitzetod sterben. Allein die Überschwemmungen von Küstenregionen würden demnach einen Schaden von jährlich einer Billion Euro übersteigen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!