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Erneuter Warnstreik beim Bundesanzeiger-Verlag

Köln. Am Mittwoch haben Beschäftigte des Bundesanzeigers zum zweiten Mal gestreikt. Verdi hatte zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen, nachdem der Bundesanzeiger-Verlag Ende Dezember Verhandlungen für einen Haustarifvertrag abgelehnt hatte. Der Verlag habe sich seit 2014 schrittweise aus der Orientierung am Tarifvertrag für Angestellte der Druckindustrie in NRW zurückgezogen, teilte Verdi am Dienstag mit. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, zehn Tage Urlaub sowie viele weitere tarifliche Leistungen seien seitdem »angeblich nur noch eine ›freiwillige Zuwendung der Geschäftsführung‹«. Verdi fordert für die Beschäftigten 8,5 Prozent mehr Gehalt und 35 Wochenstunden bei einer Laufzeit von 12 Monaten; zudem 30 Urlaubstage im Jahr sowie ein 13. Gehalt als Jahressonderzahlung sowie Urlaubsgeld. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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