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Buchenwald: Reifen erneut zerstochen

Weimar. Erneut ist in Thüringen das Auto eines Mitarbeiters der KZ-Gedenkstätte Buchenwald beschädigt worden, wie der MDR am Dienstag berichtete. Die Kriminalpolizei ermittele, teilte ein Sprecher dem Sender mit. Demnach wurden Mitte Januar zum zweiten Mal am Auto des Mannes die Reifen zerstochen. Bereits Ende September habe der Mann sein Fahrzeug mit beschädigten Reifen vorgefunden. Das Weimarer »Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus« sehe ein »rechtsextremes« Motiv bei den Taten. Dem Bündnis zufolge wurden in den vergangenen Monaten mehrere Attacken auf Autos verübt. Immer seien die Besitzer Menschen gewesen, die sich antifaschistisch engagierten. Laut Polizei gibt es derzeit keine konkreten Hinweise auf ein politisches Tatmotiv, die Möglichkeit werde aber berücksichtigt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2024, Seite 15, Antifaschismus

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