Zum Inhalt der Seite

Türkei: Toter nach Angriff auf Kirche

Istanbul. Während eines Gottesdienstes in der italienisch-apostolischen Marienkirche in der türkischen Metropole Istanbul ist am Sonntag ein Mensch erschossen worden. »Zwei Maskierte drangen in die Kirche ein, schossen auf eine Person, und diese verlor ihr Leben«, erklärte Gouverneur Davut Gül. Die Angreifer sind flüchtig. »Wir werden niemals erlauben, dass unsere Einheit und unser Frieden durch Angriffe auf Gotteshäuser in unserer Stadt zerstört werden«, erklärte Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu auf X. Die islamistische AKP von Präsident Recep Tayyip Erdoğan hofft, die seit 2019 von der säkularen CHP regierte Stadt bei Kommunalwahlen am 31. März zurückzuerobern. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!