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Sea-Eye: 106 Menschen im Mittelmeer gerettet

Berlin. Die private Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e. V. mit Sitz in Regensburg hat eigenen Angaben zufolge am zweiten Weihnachtsfeiertag mehr als einhundert Menschen im Mittelmeer aus Seenot retten müssen. Das Schiff »Sea-Eye 4« habe am 26. Dezember insgesamt 106 Menschen aus zwei Booten an Bord gebracht, darunter 40 Minderjährige, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Italien habe dem Schiff den drei Tage entfernten Hafen in Brindisi zugewiesen. Die Boote waren nach Angaben von Sea-Eye am Dienstag an der tunesischen Küste aufgebrochen und südlich der italienischen Insel Lampedusa in Seenot geraten. Die Geretteten kamen demnach aus Eritrea, Guinea, Kamerun, Mali, Gambia und dem Senegal. Die jüngsten unter ihnen im Alter von fünf und sechs Jahren wurden von ihren Eltern begleitet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2023, Seite 1, Inland

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