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Italien verhindert Euro-Rettungsfonds

Rom. Die italienische Abgeordnetenkammer hat die Reform des Euro-Rettungsfonds ESM am Donnerstag mit großer Mehrheit abgelehnt. Im Parlament von Rom stimmten 184 Abgeordnete dagegen, 72 Parlamentarier dafür. 44 enthielten sich der Stimme. In den anderen 18 Mitgliedstaaten war die 2020 beschlossene Reform längst verabschiedet worden. Durch das Nein aus Italien ist es nun blockiert. Mit der Reform sollen vorsorgliche Kreditlinien für Staaten in Wirtschafts- und Finanzkrisen erleichtert sowie eine Rückversicherung für die Bankenabwicklung eingeführt werden. Der Krisenfonds war 2012 aufgelegt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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