Zum Inhalt der Seite

»Mondpreise« der Telekom in der Kritik

Frankfurt am Main. Beim Ausbau des Glasfasernetzes verlange die Telekom »Mondpreise« für die Verlegung von Kabeln in ihren Leerrohren, klagte Vodafone-Boss Philippe Rogge in der Süddeutschen vom Dienstag. Die Abgaben lägen »zwölfmal höher als in anderen europäischen Ländern«, dabei stammten viele Leerrohre aus den Zeiten der Bundespost, seien also vom Steuerzahler bezahlt worden. Ein weiteres Problem sei der »Überbau« von Leitungen durch die Telekom. Die Verlegung eigener Kabel in durch Konkurrenten angeschlossenen Gebieten sei volkswirtschaftlicher Unsinn und zerstöre die Kalkulation kleiner Anbieter. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2023, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!