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Cholera nach Fluten in Äthiopien

Addis Abeba. In Überschwemmungsgebieten in Äthiopien sind nach Angaben der Hilfsorganisation »Save the Children« mindestens 23 Menschen an Cholera gestorben. In der Region Somali seien innerhalb von zwei Wochen insgesamt 772 Infektionsfälle bestätigt worden. Kinder unter fünf Jahren sind den Angaben zufolge besonders betroffen: Im stark betroffenen Bezirk Kelafo sind fast 80 Prozent der Erkrankten kleine Kinder. Heftige Regenfälle haben am gesamten Horn von Afrika schwere Überschwemmungen verursacht. Allein in Äthiopien kamen nach Angaben des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) mindestens 57 Menschen ums Leben, 600.000 mussten fliehen. 101 weitere Tote gab es in Somalia und 120 in Kenia. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2023, Seite 6, Ausland

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