Zum Inhalt der Seite

Frankreich räumt Flüchtlingslager

Paris. In Frankreich haben Einsatzkräfte in der Nähe von Calais und Dunkerque mehrere große Lager geräumt und die Menschen in Bussen an zunächst unbekannte Orte gebracht. Anlass dafür seien »die niedrigen Temperaturen und die unwürdigen und gefährlichen Lebensbedingungen«, so die zuständige Präfektur am Donnerstag. Hilfsorganisationen sprachen von »Vertreibungen« und »Schikane«. Die Geflüchteten seien unter Androhung ihrer Festnahme gezwungen worden, in die Busse zu steigen. Ihre Zelte und Planen seien zerstört worden. In den vergangenen Tagen sei zudem der Zugang zu einer Essensausgabe durch einen frisch ausgebaggerten Graben und mehrere Felsbrocken blockiert worden. Die Organisation »Utopia 56« sprach von bis zu 2.500 Menschen, die aus den Lagern vertrieben worden seien. Es sei die größte Evakuierung seit der Räumung des sogenannten Dschungels von Calais 2016. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2023, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!