Kabinengewerkschaft Ufo fürchtet Aus von Lufthansa-Tochter
Frankfurt am Main. Im Lufthansa-Konzern zeichnet sich tarifpolitischer Ärger um die neue Tochter City Airlines ab, die Zubringerflüge nach Frankfurt und München erledigen soll. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo fürchtet ein schnelles Ende der bestehenden Tochter Lufthansa Cityline, welche diese Verbindungen bislang fliegt.
In laufenden Tarifgesprächen für den neuen Flugbetrieb verlange das Unternehmen bei einem Wechsel »erhebliche Zugeständnisse hinsichtlich Vergütung, Arbeitszeiten, Einsatzbedingungen, Freizeitanspruch, Dienstplangestaltung und -stabilität«, berichtete Ufo-Verhandlungsführer Joachim Vázquez Bürger am Donnerstag laut Mitteilung. Das werde die Gewerkschaft nicht akzeptieren.
Der Konzern hatte am Mittwoch den Start von City Airlines für den Sommer angekündigt und will im November mit Neueinstellungen beginnen. Zunächst sollen Eurowings-Flugzeuge vom Typ Airbus A319 eingesetzt werden, von denen bis zum Jahresende 2024 nach dpa-Informationen mindestens vier oder fünf im Betrieb sein sollen. (dpa/jW)
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